Wackersdorf 2000

In Wackersdorf traten dieses Jahr auch 5 österreichische Teams an, somit war nach Hahn wieder mal ein "internationaler" Vergleichskampf angesagt.
Endlich wirken sich die Mototren auch auf das Ergebnis aus und das bei einem komplett trockenen Wetter. Zwar war unser Startplatz wie auch in Hahn nicht den Erwartungen entsprechend, nämlich der 15. Doch unser Startfahrer Michael konnte während des ersten Turns wie schon in Hahn relativ mühelos vorfahren und zwar bis auf Platz 7 (siehe Bild weiter unten). Durch mehrere kleine technische Probleme und einen Abflug in die Reifenstapel, der zum Glück aber ohne große Beschädigungen ablief, schaute am Ende des Rennens der 11. Platz von 29 Teams heraus. Da die meisten österreichischen Teams nicht um Meisterschaftspunkte fuhren, sind sie in der Ergebnistabelle weiter unten nicht berücksichtigt - wenn man das mit einbezieht erreichten wir den 9. Platz von 25 punktberechtigten Teams.

Um den "Nicht-Experten" für den Kartsport mal eine Vorstellung zu geben welche Leistung hinter so einem 24h-Rennen steckt: das Siegerteam legte in im Laufe des Rennens 1743,3 km zurück, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 72,6 km/h entspricht. Dabei muß man natürlich bedenken, daß die Rennstrecke auch aus einigen engen und sehr langsamen Kurven besteht und außerdem das Feld ein paar mal mit dem Pace-Kart eingebremst wurde, um liegengebliebene Fahrzeuge zu bergen.
Verglichen mit einer langen Autobahnfahrt bei der man - wo es möglich ist - mit sagen wir mal 150 km/h fährt und am Zielort mit der vergangenen Zeit die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt, wird man ganz schön erstaunt sein wie langsam man eigentlich war. Machen Sie sich bei Ihrer nächsten Autobahnfahrt mal die Mühe.

Vor dem Start wird noch hektisch geschraubt.

Vor dem Start wurden alle Karts in Reih und Glied zwecks Präsentation aufgestellt.

Der Start: noch liegen alle Teams eng zusammen, doch die kommenden 24 Stunden werden ihren Tribut fordern.

Bei allen bisherigen Rennen haben wir es nur aufgrund Boxenstoppstrategie bzw. bei Regenrennen bis unter die ersten zehn Teams geschafft, diesmal jedoch aus eigener Kraft (siehe Startnr. 59 auf Platz 7).

Nachts in der Boxengasse. Oben der Monitor auf dem alle Teams den aktuellen Stand des Rennens verfolgen können.

Karts haben keine Scheinwerfer ....

... und normalerweise auch keine Rückleuchten. Beim 24h-Rennen jedoch werden Fahrrad- oder sonstige Rückleuchten montiert.

Auf diesem Bild hat sich der Nebel - der gegen 5 Uhr morgens bei Dunkelheit aufkam - schon etwas verzogen.  Das vereinfachte das Fahren nicht gerade, die Helmvisiere der Fahrer beschlugen immer wieder von innen und außen.

Im Fahrerlager: nach dem Rennen werden die Zelte und alles Drum und Dran abgebaut und für die Heimfahrt in die Transporter verladen.

24 h-Rennen (09./10.09.2000)
 
Pos. No. Name Klasse Runden Startplatz Trainingszeit
1. 2 Team Postert Div I 1341 3. 1:00.595
2. 79 Kartfreunde Mülheim Div I 1332 6. 1:01.104
3. 66 Die Zehn Gebote Div I 1329 5. 1:00.706
4. 69 Team Tasman Div I 1329 8. 1:01.342
5. 30 ISA-GTC Div II 1328 12. 1:01.743
6. 60 Frech Racing Div II 1323 17. 1:02.181
7. 45 Gabriel Moto Store Div II 1322 21. 1:02.559
8. 88 Team Linde Klasse C 1320 1. 1:00.364
9. 59 Kart Team Noris Div I 1302 14. 1:01.855
10. 89 PROKART Raceland Klasse C 1296 16. 1:01.975
11. 33 MSC Oberflockenbach Div II 1288 10. 1:01.436
12. 7 Austria II Div II 1276 22. 1:03.258
13. 22 Honda Spirit Div II 1266 18. 1:02.331
14. 13 GSE Kart Center Koblenz Div I 1264 13. 1:01.767
15. 61 Team Frech Ragun Div II 1241 19. 1:02.359
16. 40 Challenger Div I 1231 11. 1:01.446
17. 4 IVM Friedrich Race Team Klasse C 1197 2. 1:00.427
18. 8 Wachthaus Racer Div II 1177 24. 1:05.241
19. 80 Jamp Motorsport Klasse C 1176 23. 1:04.039
20. 9 Recaro Werksteam Div II 1165 20. 1:02.401
21. 77 Bremen I Div I 1130 9. 1:01.404
22.
1
G4 Team Div I
980
4.
 1:00.698
23.
3
Olaf Henning Junior Team Klasse C
846
15.
 1:01.950
24.
44
Költgen Motorsport Div I
642
25.
 1:05.305
25.
82
WGKC Klasse C
555
7.
 1:01.042


Hahn/Hunsrück "Rennen" Aschersleben